Früher der hölzener- heute der steinener Turm bekrönt den Alheimer.
Er steht auf dem höchsten Punkt des Kreisteils Rotenburg und ist nicht nur
unter versierten Wanderern ein beliebtes Ausflugsziel:
Der Alheimerturm,
der über 111 Treppenstufen zu erklimmen ist.
Im Februar
1903 beschloß der Alheimerklub, 1886 von Friedrich Giebelhausen gegründet,
einen hölzenern Aussichtsturm auf der Kuppe des 550 Meter hohen
Alheimerberges zu errichten. Schon damals hatten die Menschen ein Touristik-
Konzept vor Augen, auch wenn der Marketing-Bereich zu Beginn dieses
Jahrhunderts sicherlich noch keine Rolle spielte. Doch zu bestechend der
Blick und die schöne Aussicht alle sollten davon profitieren
können.
14 Meter hoch war der
erste Holzturm, den der heutige Alheimerverein im Jahre 1904 mit vielen
Einwohnern der Fuldastadt nebst umliegenden Ortschaften feierte. Das
anfängliche Provisorium wurde zu Beginn der 20iger Jahre baufällig und
der Alheimerverein beschloss folglich eine robuste Turmbauweise aus Stein.
Heute befindet sich am Fuße des Alheimerturmes eine Kreisgedächnisstätte für die
Opfer des zweiten Weltkriegs.
Trotz großer finanzieller Schwierigkeiten, aber Dank vieler großzügiger
Spenden konnte im August 1929 mit dem Bau begonnen werden. Die feierliche
Einweihung fand am 25. Mai 1930 statt. Die Gedächnisstätte wurde 1959
erweitert, heute erinnert sie auch an die Opfer des zweiten Weltkrieges.